Prüfungen für mehr Präzision!

Tests zu Untergrundparametern und zur sicheren Planung.

Für mehr Planungsgenauigkeit und die spätere reibungslose Funktion Ihrer Anlage ist es im Rahmen des Anlagenbaus ausgesprochen wichtig, entsprechende Tests durchzuführen.

Die Testmethode zur Erkundung der Untergrundparameter findet zu Beginn der Baumaßnahme bei einer sogenannten Erkundungsbohrung statt. Diese Maßnahme verursacht bei späterer Umsetzung der Anlage keinerlei Mehrkosten, da die so geschaffene und getestete Erdwärmebohrung in das spätere Sondenfeld einfach integriert wird.

Testmethoden zur Anlagenplanung und Untergrunderkundung:

Geothermal Response Test

Besonders bei größeren Anlagen mit Wärmepumpen-Gesamtleistung von > 30 kW ist ein Geothermal Response Test nach VDI 4640 „Thermische Nutzung des Untergrundes-Erdgekoppelte Wärmepumpenanlage (Blatt 2) vorgeschrieben. Dieser Test ermittelt nach einem international bewährten Verfahren die genaue Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes.

Beim Geothermal Response Test wird in einer Erdwärmesonde am Standort (1. Bohrung als „Erkundungsbohrung“) die charakteristische Reaktion des vorhandenen Gesteins gemessen, aus der sich die effektive Wärmeleitfähigkeit im weiteren Umfeld errechnen lässt. Weiterhin werden die ungestörte Untergrundtemperatur und der thermische Bohrlochwiderstand bestimmt. Mithilfe dieser Daten wird im Simulationsprogramm am Computer das passgenaue Konzept für ein technisch und finanziell optimiertes Sondenfeld erstellt.

Tests zur Qualitätskontrolle:

Nach erfolgreicher Umsetzung der Geothermie-Anlage sind Qualitätsprüfungen zur Bauabnahme unumgänglich. So kann die optimale Funktionsfähigkeit Ihrer Anlage gewährleistet werden.

Temperatur-Log-Test

An fertig installierten Sonden können mithilfe des Temperatur-Log-Tests sog. tiefendiskrete Temperaturprofile gemessen werden. Diese Profile lassen Aufschlüsse über die Untergrundverhältnisse zu. So kann vor der Bohrung aller Sonden die exakte Sondentiefe noch genauer bestimmt und die Leistungsfähigkeit der Anlage noch weiter optimiert werden.

Externe Druckprüfung

Mithilfe einer externen Druckprüfung wird die optimale Funktionsfähigkeit und Dichtigkeit jeder einzelnen Sonde gemessen.
Über einen Zeitraum von ca. 2 Stunden wird das Verhalten der Sonde auf Druckanstieg und -abfall bzw. auf die Druckhaltefähigkeit durchgeführt.
Bleiben die Ergebnisse der Prüfung innerhalb bestimmter Toleranzen, kann die Sonde in Betrieb genommen werden.

Pumpversuche

Bei einer Testbohrung mit Pumpversuch werden die vorhandene Menge und Qualität des Wassers ermittelt. Das Ergebnis liefert Klarheit, ob ein Ausbau zum Brunnen beziehungsweise zusätzlich die Nutzung als Entnahme- oder Schluckbrunnen möglich ist. Durch einen Auffüllversuch am Bohrloch wird die Versicherungsfähigkeit geprüft.

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